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Clemens Christian Poetzsch - Solo


„Klaviermusik zwischen den Genres.
Elemente der zeitgenössischen Popmusik und Klassik treffen auf Improvisationen.“ 


„Für mich gehen Musik und visuelle Vorstellungskraft Hand in Hand“, sagt Clemens Christian Poetzsch, Komponist und Pianist, aufgewachsen in Dresden.

Man hört es schon beim ersten Ton seines Solo-Klavier-Debüts „People and Places“ - es ist schwer, sich der ungewöhnlichen Intensität und erfrischenden Direktheit der Musik zu entziehen.

In reduzierten Kompositionen, die in langen Bögen musikalisch fließen, kreiert der Komponist und Pianist eine atmosphärisch dichte Stimmung, die beim Hören unweigerlich Bilder von großer Kraft und Tiefe entstehen lassen und den Zuhörer bis zum letzten Ton im Bann halten.

Musikalische Grenzen scheinen hier nicht zu existieren, so finden sich zwischen klassischen Songstrukturen freie Improvisationen, neben Elementen klassischer Musik hört man Einflüsse von Filmmusik - dazwischen ein sorbisches Volkslied.

Ein ungewöhnliche Mischung, jedoch klingt alles mühelos verwoben, lyrisch und so gar nicht nach Schubladen.

Und man erahnt den roten Faden - alle Kompositionen scheinen miteinander verknüpft.

Mit „People and Places“ legt Clemens Christian Poetzsch ein ungewöhnliches Klavieralbum vor -

ein musikalisches Tagebuch, welches über ein Jahr während vieler Tourneen entstanden ist und Begegnungen, Erlebnisse und Stimmungen in sich bündelt.


Clemens Christian Poetzsch wächst in Dresden auf.

Durch seinen Großvater, einen Dresdner Kammersänger, kommt er in frühester Kindheit mit klassischer Musik in Kontakt, bekommt Klavierunterricht und beginnt mit zehn Jahren als Barpianist, sein Taschengeld zu verdienen.

„Ich habe mit Bach und Bartok begonnen - später habe ich in Bars Klavier gespielt, dort war auch der erste Platz, an dem ich die musikalische Improvisation für mich entdeckt und ausprobiert habe - ein ganz entscheidendes Erlebnis für mich.“

Umtriebig beginnt er, eigene Musik zu schreiben, spielt in Bands und studiert später an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Klavier und Komposition.

Er beschäftigt sich mit der Tradition klassischer Musik, über Max Richter und Ryūichi Sakamoto entdeckt er die Filmmusik.

Einen großen Teil nimmt die Suche nach der eigenen Identität ein. Als Sohn einer sorbischen Mutter kommt er früh mit slawischer Folklore in Berührung und verarbeitet die Einflüsse 2013 in einer Zusammenarbeit mit dem sorbischen Nationalballett. Es entsteht die abendfüllende Ballettmusik „Abschied“.

„Ich habe ein tiefes Verlangen, mehr über die sorbische Tradition und Folklore zu lernen - herauszufinden, wie viel von dieser Kultur, die ich durch meine Mutter erfahren habe, in mir steckt. Es Ist sozusagen meine Art von Ahnenforschung, nur auf einem musikalischem Weg.“

Nach und nach entsteht in ihm der Wunsch, die unterschiedlichen musikalischen Felder und Interessen zu vereinen.


Clemens Christian Poetzsch ist eine rastlose Natur.

Mit Masaa, einem deutsch-libanesischen Ensemble, veröffentlich er zwei gefeierte Alben („Freedom Dance“, „Afkar") und gewinnt den Bremer Jazzpreis sowie den deutschen Weltmusikpreis Ruth 2015.

Tourneen führen ihn durch Ostafrika, Jordanien und den Libanon - diese Stationen stellen einen wichtigen Punkt in seinem musikalischen Tagebuch dar.

„Als Musiker bin ich viel auf Tournee und lerne ständig neue Orte und Menschen kennen.

Ich komponiere jeden Tag, und eine große Inspiration sind die neuen Orte die ich kennenlerne, die Menschen und Begegnungen, die mir im Gedächtnis bleiben. Das stetige Unterwegssein und das „Zu sich zurückkommen“ sind für mich künstlerische Bezugspunkte.

„People and Places“ ist mein musikalisches Tagebuch, um Stimmungen, Erlebnissen, Begegnungen einen Platz in meiner Erinnerung zu geben und auszumalen“.

Nach einem Konzert in London im Oktober 2014 entschließt sich das Label „Two Rivers Records“ zu einer Zusammenarbeit mit Clemens Christian Poetzsch.


Auf „People and Places“ laufen alle Fäden musikalisch zusammen.

Die Soloaufnahme, ein Hybrid aus klassischer, experimenteller und Popmusik ist ein außergewöhnliches Klavieralbum geworden.

In „For Fathers“ lässt der Pianist und Komponist seine Liebe zu einfachen und puren Songstrukuren aufblitzen, in „See“ baut er eine musikalische Landschaft in starken Farben und feinen Schattierungen.

„Eyes“ erinnert in seiner klassischen Schönheit an einen Soundtrack, „Dźož ta swětła wóda běžy“ erscheint als freie Improvisation über das gleichnamige sorbische Volkslied.

Clemens Christian Poetzsch lässt sich Zeit - in jedem Ton hört man den einzigartigen Stil des jungen Musikers.

„Meine Musik ist ein Spiegelbild dessen, wie ich den Rhythmus meiner Umgebung wahrnehme und was er in mir zum Klingen bringt.“

Persönlich, poetisch und von großer Bildsprache erscheint „People and Places“ als pure Antithese zum immer schneller werdenden Tempo der Welt.

Es lohnt sich.

Das Soloklavier-Debütalbum wurde im Januar 2016 über das Londoner Plattenlabel „Two Rivers Records“ veröffentlicht.


full bio german/english

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„Album des Monats“

(Bayrischer Rundfunk / BR KLASSIK)

"Clemens Christian Pötzsch ist eine Piano-Entdeckung"

(Freie Presse)

"★★★★"

(Fono Forum)

"A gifted young talent working and performing at a level far beyond his years."

(Brent Black)

"Diese Platte haben wir dringend gebraucht. Anhören, immer wieder anhören."

(Musenblätter)

"Une musique sérieuse et vivante, mise en forme avec beaucoup de finesse et d'intelligence."

(culturejazz.fr)

"Clemens Christian Poetzsch, ein junger Weltenbummler sorbischer Abstammung, spielte am Flügel ein so ergreifendes Konzert, dass viele Besucher am Ende hier ihren Festivalhöhepunkt markierten." (Jazzthetik)

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